Werkvertragsrecht

Ein Werkvertrag ist dadurch gekennzeichnet, dass der Unternehmer die Verpflichtung übernimmt, ein bestimmtes Werk herzustellen, es ist also ein Erfolg geschuldet.

Der Begriff "Werk" schließt selbst­verstän­dlich auch Bauwerke oder Teile davon ein, weshalb viele Sreit­fälle rund um die Themen Hausbau, Renovierung etc. werk­vertrags­rechtllicher Natur sind.
Beim berühmten "Pfusch am Bau" handelt es sich rechtlich gesehen um ein Werk, bei dessen Herstellung der geschuldete Erfolg nur teilweise eingetreten ist. Das Werk­vertrags­recht stellt daher einen großen Teil des Baurechts dar.

Wir helfen Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen, z. B. wenn Mängel beseitigt werden sollen. In der Regel darf der Unternehmer zunächst nachbessern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Besteller selbst nachbessern oder von jemand anderem die Mängel beseitigen lassen. Möchte oder kann er die Kosten dafür nicht vorstrecken, kann ein Kostenvorschuss vom Unternehmer verlangt und, falls nötig, auch gerichtlich durchgesetzt werden. Wichtig ist aber, dass bei der Geltendmachung alles richtig gemacht wird, hierbei unterstützen wir Sie gerne.

 

Schon bei der Abnahme sollte man auf beiden Seiten darauf achten, dass alles Erforderliche korrekt dokumentiert wird, damit man nicht später in Beweisnot gerät.

Wir beraten Sie gerne bereits vor dem Vertragsabschluss und vertreten Sie bei der Geltendmachung von Rechten bei Leistungsstörungen wie Mängeln und Verzug. Wann darf wer vom Vertrag zurücktreten, wann den Werklohn mindern?

Kommen Sie mit Ihren Fragen zu uns, wir helfen Ihnen, eine für Sie passende Lösung zu finden.

Ihr kompetenter Ansprech­partner rund um den Werkvertrag ist Rechtsanwalt Markus Hollfelder.